Als langjährig tätige Kinesiologin stellte ich im Laufe der Zeit immer wieder fest, dass innere Blockaden, die durch kinesiologische Arbeit gelöst wurden, nicht immer eine langfristige Wirkung hatten. Diese Beobachtung beschäftigte mich sehr. Ich stellte mir immer wieder dieselbe Frage:

Warum hält die Veränderung nicht an?

 

Mir wurde bewusst, dass mir ein tieferes Verständnis fehlte – insbesondere auf körperlicher und neurologischer Ebene. Deshalb wusste ich, dass ich die Schulmedizin kennenlernen muss, um diese Zusammenhänge wirklich zu verstehen.

Nach mehreren Jahren durfte ich als Fachfrau Gesundheit auf eine intensive Suche gehen, um Antworten auf meine Fragen zu finden. Dabei sammelte ich wertvolles Wissen darüber, wie stark unsere Sinnesorgane – Augen, Ohren, Nase, Mund, Haut und auch unser Bauchgefühl – unser Leben beeinflussen. Alles, was wir sehen, hören, riechen, spüren und schmecken, hat einen direkten Einfluss auf unser Gehirn und unseren gesamten Hormonhaushalt.

 

Zum ersten Mal wurde mir bewusst, wie sehr unsere Wahrnehmung, geprägt durch Erfahrungen aus der Vergangenheit, unsere Gegenwart beeinflusst. Warum leben wir in bestimmten Wohnungen? Warum fühlen wir uns von gewissen Arbeitsplätzen angezogen? Warum ziehen wir bestimmte Menschen an? Und warum führen wir immer wieder Beziehungen, in denen wir uns nicht einmal wohlfühlen?

Oft sind diese Entscheidungen nicht zufällig. Sie entstehen aus unbewussten Prägungen, inneren Bedürfnissen und Erfahrungen aus der Vergangenheit. Manchmal suchen wir unbewusst nach Sicherheit oder Geborgenheit, manchmal Situationen und Menschen, die uns - bewusst oder unbewusst, zur Entwicklung und zum Weitergehen im Leben auffordern.

 

Aber wann erkennen wir das? Wann wird uns bewusst, dass wir aus bestimmten Situationen, Begegnungen oder Beziehungen etwas lernen dürfen?

 

Meist nicht in dem Moment, in dem wir mitten darin stehen. Erst wenn sich Muster wiederholen, wenn sich Unwohlsein zeigt oder wenn der Körper reagiert, beginnt etwas in uns aufmerksam zu werden. Unser Nervensystem, unsere Gefühle und unsere Wahrnehmung senden uns ständig Signale. Werden sie über längere Zeit übergangen, suchen sie sich andere Wege – über Erschöpfung, innere Unruhe, Konflikte oder körperliche Beschwerden. Bewusstsein entsteht oft dann, wenn wir bereit sind hinzuschauen. Nicht um Schuld zu finden, sondern um Zusammenhänge zu erkennen – und Verantwortung für den nächsten Schritt zu übernehmen.

 

Im Laufe meines Lebens habe ich eine tiefe feinstoffliche Wahrnehmung gegenüber Tieren, Menschen und Materie entwickelt. Diese Verbindung lässt sich kaum in Worte fassen, denn sie entsteht nicht über den Verstand, sondern über das Spüren.

Ich nehme Farben nicht nur visuell wahr, sondern auch in ihrer Wirkung. Ich spüre Menschen in dem, was unausgesprochen bleibt – Emotionen, Spannungen und innere Zustände, die oft noch nicht bewusst zugänglich sind.

Diese Fähigkeit ist heute eine wertvolle Grundlage meiner Arbeit. Sie unterstützt mich in meiner Tätigkeit als IK Kinesiologin, Fachfrau Gesundheit und diplomierte Feng-Shui-Beraterin. Sie ermöglicht mir, Zusammenhänge wahrzunehmen, bevor sie sich auf körperlicher oder emotionaler Ebene deutlich zeigen, und Menschen sowie Räume ganzheitlich zu erfassen.

 

Meine Arbeit verbindet feine Wahrnehmung mit fachlichem Wissen, Erfahrung und Struktur – damit Intuition nicht zufällig bleibt, sondern bewusst, verantwortungsvoll und wirksam eingesetzt werden kann.

Meine Stärke liegt darin, das wahrzunehmen, was sich nicht zeigt – und es durch Wissen, Struktur und Raumgestaltung nachhaltig zu verankern.